Herzlich Willkommen

auf der Seite der Evangelischen Kirchengemeinde Kleingartach

Jubelkonfirmation an Palmsonntag

Das ist in Kleingartach eine schöne Tradition geworden, zu der alle eingeladen sind, die vor 50, 60 oder 70 Jahren in der Martinskirche oder ihrer Heimatgemeinde konfirmiert wurden und das Fest ihrer Goldenen, Diamantenen oder Gnaden-Konfirmation begehen.

Leider müssen wir in diesem Jahr von zuhause an die Jubilare denken. Schließen wir sie in unsere Fürbitten ein und das Gebet.

 

Hoffnung für Osteuropa

Derzeit ist ein solches Opfer nicht möglich. Und gewiss denken viele Menschen an alles andere, als an das nicht mehr mögliche Gottesdienstopfer. Doch wer gerade in diesen Zeiten per Spende Gutes tun möchte, kann das per Online-Opfer tun, wie an Karfreitag zugunsten für „Hoffnung für Osteuropa“ bei dem das Diakonische Werk Württemberg z.B. ein Kinderhospiz in Rumänien unterstützt, oder einen Pflegedienst in Georgien, bzw. eine Winterküche für Wohnungslose im russischen Samara. Die Corona-Pandemie trifft die Menschen dort sehr hart, weshalb das Opfer umso mehr gebraucht wird.

 

https://www.diakonie-wuerttemberg.de/internationale-diakonie/hoffnung-fuer-osteuropa/

Wort des Landesbischofs am Freitag, 20. März von Dr. h. c. Frank Otfried July

Liebe Schwestern und Brüder,

seien Sie herzlich gegrüßt in diesen so ungewöhnlichen Tagen.

Die Zahlen der mit dem Coronavirus Infizierten steigen.

Die Belastung für die Krankenhäuser nimmt weiter zu.  

Worauf es jetzt ankommt: Herz, Verstand und Abstand.

Sie helfen, die Corona-Infektionen einzudämmen und medizinische Mittel für angemessene Versorgung schwer kranker Menschen zu erhalten.

Darum bedarf es der genauen Beachtung der angeordneten Maßnahmen. Wir als christliche Kirche folgen aus Herzens- und Verstandesgründen diesen Verhaltensregeln: aus Nächstenliebe. Es kommt auf jeden und jede von uns an! 

Zugleich spüren wir es persönlich und in unseren Kirchengemeinden, wie schwer es fällt, in dieser Krisenzeit keine öffentlichen Gottesdienste und Andachten in unseren Kirchen feiern zu können. Gerade jetzt fragen viele nach Trost und Begleitung, nach Aussprache und Gebet, nach Durchbrechung innerer und äußerer Einsamkeit – nach Nähe! 

Viele Pfarrerinnen und Pfarrer bieten über digitale Kommunikationswege ihre Begleitung und Präsenz an, sind ansprechbar. Aber auch Menschen, die diese Formen weniger gewohnt sind, müssen und sollen erreicht werden. Telefon- und Briefseelsorge in der eigenen Kirchengemeinde sind gute Möglichkeiten. 

Ihre Kirche, Ihre Gemeinde, die Pfarrerinnen und Pfarrer, Diakoninnen und Diakone und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lassen Sie nicht allein. 

Wir bleiben verbunden. Wir sind für Sie da. 

 

Mich hat in diesen Tagen auch die Nachdenklichkeit des Bundestrainers                 Joachim Löw berührt. Er fragt: Was ist jetzt wirklich wichtig?, und spricht von kollektivem Burnout. Das Tempo, das wir vorgegeben hätten, sei zu hoch gewesen – wir hätten immer gedacht, alles zu wissen und vieles Macht, Gier, Profit und Rekorden untergeordnet. Dabei müssen wir auf die wichtigen Dinge schauen – darauf, was im Leben wirklich zählt.

Wir in als Kirche und mit unserer Diakonie wollen unseren Beitrag leisten, die gegenwärtige Situation zu bewältigen. Dazu gehört die Anerkennung und der Dank an die, die jetzt unermüdlich tätig sind. Ich danke den Ärztinnen und Ärzten, Pflegerinnen und Pflegern in den Krankenhäusern, dem Pflegepersonal in den Pflegeheimen und den Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, den mobilen Diensten, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Arbeit mit Wohnungslosen und Geflüchteten. Ich denke in besonderer Weise an unsere Mitarbeitenden in der Diakonie in Württemberg. 

Als Christinnen und Christen wissen wir in diesen Tagen, dass wir auf Gottes Geleit vertrauen können. Wir wissen um die Hoffnung, die für uns in wenigen Wochen an Ostern wieder in besonderer Weise erfahrbar wird. Wir wissen um die Begrenztheit von uns Menschen, aber auch um die großen Gottesgaben: um Glaube, Hoffnung und Liebe! Und wir bedienen uns des Verstandes, der uns lehrt, in diesen Tagen Verantwortung zu übernehmen.  

Herz, Verstand und Abstand. Und zugleich: Nähe des Zuspruchs der Gnade und der Verlässlichkeit Gottes. 

Fürbitten des Lutherischen Weltbundes zu Corona

O Gott, unser Heiland, zeige Dein Erbarmen für die ganze Menschheitsfamilie, die gerade in Aufruhr ist und beladen mit Krankheit und Angst.

Höre unser Rufen, o Gott:

G: Höre unser Gebet.

 

Komm uns zur Hilfe nun, da sich der Coronavirus auf der ganzen Erde ausbreitet. Heile die, die krank sind, unterstütze und beschütze ihre Familien, Angehörigen und Freunde vor Ansteckung.

Höre unser Rufen, o Gott:

G: Höre unser Gebet.

 

Schenk uns deinen Geist der Liebe und Besonnenheit, auf dass wir zusammenwirken, um die Ausbreitung des Virus und seine Wirkungen einzuschränken und zum Erliegen bringen zu können.

Höre unser Rufen, o Gott:

G: Höre unser Gebet.

 

Mach uns wach, aufmerksam und vorausschauend im Blick auf die Bekämpfung von Krankheiten überall: die Malaria, das Dengue-Fieber, die HIV-Krankheit und die vielen anderen Krankheiten, die bei Menschen Leid verursachen und für etliche tödlich enden. Höre unser Rufen, o Gott:

G: Höre unser Gebet.

 

Heile unsere Selbstbezogenheit und unsere Gleichgültigkeit, wo wir uns nur dann sorgen, wenn wir selbst vom Virus oder anderem Leid getroffen sind. Eröffne uns Wege, aus unserer Zaghaftigkeit und Furcht hinaus, wenn unsere Nächsten für uns unsichtbar werden.

Höre unser Rufen, o Gott:

G: Höre unser Gebet.

 

Stärke und ermutige die, die im Gesundheitswesen, in Praxen und Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und anderen Bereichen der Medizin arbeiten: Pflegende, Fürsorgende, Ärztinnen und Ärzte, Klinikseelsorgerinnen und -seelsorger, Mitarbeitende in Krankenhäuser – alle, die sich der Aufgabe widmen, für Kranke und ihre Familien zu sorgen.

Höre unser Rufen, o Gott:

G: Höre unser Gebet.

 

Inspiriere die Forschenden, die an Impfstoffen, Medikamenten und der Herstellung medizinischer Ausstattung arbeiten. Gib ihnen Erkenntnisse und Weitblick.

Höre unser Rufen, o Gott:

G: Höre unser Gebet.

 

Erhalte die Menschen, deren Arbeit und Einkommen durch Schließungen, Quarantänen, geschlossene Grenzen und andere Einschränkungen bedroht sind. Beschütze alle, die reisen müssen.

Höre unser Rufen, o Gott:

G: Höre unser Gebet.

 

Leite die politisch Verantwortlichen, dass sie die Wahrheit sagen und danach handeln. Halte die Ausbreitung von Falschinformation und Gerüchten zurück. Hilf, dass Gerechtigkeit waltet, sodass allen Menschen auf der Erde Heil und Heilung erfährt.

Höre unser Rufen, o Gott:

G: Höre unser Gebet.

 

Heile unsere Welt. Heile unsere Körper. Stärke unsere Herzen und Sinne. Und in der Mitte des Aufruhrs gib uns Hoffnung und Frieden.

Höre unser Rufen, o Gott:

G: Höre unser Gebet.

 

In deinen gnädigen Armen halte alle, die gestorben sind und die in dieser Zeit sterben werden. Tröste ihre Hinterbliebenen, tröste die, die verzweifelt sind.

Höre unser Rufen, o Gott:

G: Höre unser Gebet.

 

Gedenke deiner Familie, der ganzen Menschheit, und deiner ganzen Schöpfung, in deiner großen Liebe. G: Amen

Allgemeine Infos zur Lage:

Bis auf weiteres keine Gottesdienste mehr
Verbot reicht über Osterzeit hinaus - Konfirmationen später


Stuttgart. In der Karwoche sowie an Ostern wird es keine Gottesdienste in der gewohnten Form geben können; Grund dafür ist die Corona-Pandemie. Auch Konfirmationsgottesdienste müssen verschoben werden.

Die baden-württembergische Landesregierung hatte am Mittwoch zur Eindämmung einer weiteren Verbreitung der neuartigen Lungenkrankheit eine Rechtsverordnung mit weitreichenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens erlassen; darin enthalten ist auch ein Verbot von Gottesdiensten, das über die Passions- und Osterzeit hinaus reicht.

 

Konfirmationstage aufgehoben
Nach Angaben des Oberkirchenrats ist „davon auszugehen, dass Zusammenkünfte in Kirchen bis zum 15. Juni 2020 durch die Corona-Verordnung des Landes verboten sind“. Als Reaktion darauf sind nun nicht nur generell alle Gottesdienste bis auf weiteres ausgesetzt: Der Oberkirchenrat hob auch die Konfirmationstage im April und Mai auf.

In Kleingartach wurde die Konfirmation auf Sonntag, den 27. September 2020 verschoben.

 

 

Beerdigungen nur noch im engsten Kreis
Nicht betroffen von dem vom Land verhängten generellen Versammlungsverbot sind „nach jetzigem Kenntnisstand“ Beerdigungen unter freiem Himmel, „wenn sie im engsten Familienkreis abgehalten werden“. Dabei dürfen maximal zehn Personen anwesend sein.

Da der Beerdigungschor zu diesem Anlass leider nicht singen kann, wird  er  es derweil  am Ewigkeitssonntag im Gedenkgottesdienst tun.

 

Die inzwischen allseits bekannten Hygienemaßnahmen sind einzuhalten. Entsprechende Informationen findet man z.B. auf den Websites der Gesundheitsämter oder des Robert-Koch-Instituts.

Die Glocken der Martinskirche läuten und Zuhause ein zur Besinnung und Gebet.

Sonntag: 10.00 Uhr

               10.15 Uhr Vater unser

täglich:    07.00 Uhr

               11.00 Uhr

               15.00 Uhr

Und um   19.00 Uhr Aktion Hoffnung

Bundesweit haben Kirchen die Aktion "Ein Licht der Hoffnung", gestartet, um in der Coronakrise ein Gefühl der Gemeinsamkeit zu erzeugen. Jeder kann zum Glockengeläut um 19.00 Uhr eine brennende Kerze ins Fenster stellen und das Vaterunser sprechen und beten.

Tageslosung

für den 09. April 2020

Lasst uns gehen, den HERRN anzuflehen und zu suchen den HERRN Zebaoth; wir wollen mit euch gehen.

Sacharja 8,21

Als sie den Lobgesang gesungen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg.

Markus 14,26

Kirchenführer durch die Kleingartacher Martinskirche

 

Der neue Kirchenführer bringt uns die historische Martinskirche näher und informiert über geschichtliche Hintergründe. Er ist für  € 8,-- erhältlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Biblischer Weinpfad

 

Vom Grenzsteinpfad führt unser biblischer Weinpfad entlang an 12 Stationen bis hinunter zur Weinbaustube in Kleingartach. An jeder Station sind Biblische Texte über Reben und Wein in der Bibel sowie interessante Informationen über den Weinbau heute zu lesen.  Lassen Sie sich zu einer Begehung einladen!

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